Größter Vollmond seit 18 Jahren am Wochenende

Aus Astronomie Lexikon

14. März 2011  |  Kommentare: 0

Seit 18 Jahren war der Mond der Erde nicht mehr so nah, wie es am kommenden Wochenende der Fall sein wird. Durch seine Nähe erscheint uns der Vollmond dann von der Erde aus größer und heller als sonst. Grund für dieses Spektakel ist die Tatsache, dass der Mond die Erde nicht auf einer exakten Kreisbahn umrundet. Seine Entfernung zur Erde schwankt deshalb zwischen 356.410 und 406.740 Kilometern. Das macht einen maximalen Unterschied von rund 50.000 Kilometern aus. Dieser Unterschied in der Nähe von Mond und Erde und damit die veränderte Größe und Helle des Mondes ist mit dem bloßen Auge zu erkennen.

Am Samstagabend, den 19. März 2011, fällt der Vollmond fast genau mit dem so genannten Perigäum zusammen. Das ist der Punkt, an dem der Mond seinen geringesten Abstand zur Erde hat. Befindet sich der Vollmond an diesem Punkt ist er rund 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als ein Vollmond, der sich am entferntesten Punkt der Mondbahn befindet. Um genau 19.10 MEZ am kommenden Samstag ist Vollmond. Es lohnt sich also zu diesem Zeitpunkt zum Himmel zu blicken, denn dieses Ereignis kommt nämlich nur knapp alle zwanzig Jahre vor.

Durch den nahen Mond können auch die Gezeiten in geringem Maße beeinflusst werden. Die Flut kann durch diese Gegebenheiten zum Beispiel bis zu 15 Zentimeter höher ausfallen.

So gilt es nun zu hoffen, dass der Himmel nicht allzu stark bewölkt ist und man den großen Vollmond bestaunen kann.